André hat 25 Jahre lang Konzernkarriere gemacht – und dabei zu Hause den Chef gespielt. Doch in Wahrheit hatte schon immer seine Frau das Sagen.
Jetzt sind die Söhne Teenager - sie brauchen ihn noch, würden aber eher sterben als das zuzugeben. Die Eltern sind im orthopädischen Alter - sie brauchen ihn wieder, werden aber eher sterben als das zuzugeben. Und dann hat er auch noch seinen Job verloren.
André steht irgendwo zwischen den Stühlen und versucht, das alles zu managen.
Spoiler: Es funktioniert nicht.
Eigentlich hätte er jetzt eine Midlife-Crisis haben müssen: Sportwagen, eine jüngere Frau,
irgendwas mit Räucherstäbchen in der Eifel. Aber André bleibt vernünftig: Er wird Stand-up
Comedian.
Auf der Bühne rechnet er nicht mit anderen ab – er erzählt von sich. Von einem Mann, der immer das Richtige tun will und sich dann selbst im Weg steht. Der es gut meinte, und dem das Leben trotzdem passiert ist.
Kein Zynismus, keine Opferrolle. Nur präzise beobachtete Alltagskatastrophen, selbstironisch erzählt von einem, der mittendrin steckt und trotzdem noch lachen kann.
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