Seine Show ist die Komödie des Versuchs, die eigene migrantische Identität „richtig“ zu spielen. Im Leben eine Rolle einnehmen, um akzeptiert zu werden, in der Kunst eine weitere erfinden, um „authentisch“ zu wirken – und weil beides nicht gelingt, bleibt als letzter Beruf: Stand-up. Es ist der seltsame Abwehrmechanismus eines Menschen, der zwischen Alltag und Bühne eingeklemmt ist und sich gegen widersprüchliche Erwartungen sowie soziale und künstlerische Begrenzungen behaupten muss.