Florian Kraft arbeitet mit Menschen, die nicht ins System passen – beruflich wie privat. Als systemischer Therapeut und Organisationsberater kennt er die Absurditäten deutscher Bürokratie aus nächster Nähe. Statt sich davon unterkriegen zu lassen, macht er Comedy daraus.
Sein Debüt auf der Stand-up-Bühne ist eine Abrechnung mit Verwaltungsdeutsch, überambitionierten Fragebögen und der Frage, warum Deutschland für alles eine Kommission braucht – aber Frau Meier trotzdem im Flur liegen bleibt.
Mit trockenem Humor, präzisen Beobachtungen und einem Gespür für die Lücke zwischen Intention und Realität zeigt Florian, dass Scheitern am System kein Bug ist – sondern ein Feature. Ein sympathischer Typ, der gern die Dinge beim Namen nennt und dabei beweist, dass man über Bürokratie lachen kann, ohne zynisch zu werden.